Ein Krankenhaus in Geiselhaft: Lehren aus der Ransomware-Attacke auf den NHS

Ryan Miller
13. Juni 2024
Blog-Beiträge

Ein Krankenhaus in Geiselhaft: Lehren aus der Ransomware-Attacke auf den NHS

Einführung

Am 3. Juni 2024 richtete ein Ransomware-Angriff auf Synnovis, einen Anbieter von Pathologiediensten, in großen NHS-Krankenhäusern in London, darunter Guy's and St Thomas' und King's College Hospital, großen Schaden an. Dieser Vorfall führte zur Absage von Operationen, die keine Notfälle waren, zur Unterbrechung von Bluttransfusionen und zu erheblichen Beeinträchtigungen der Patientenversorgung. Diese Geschichte zeigt die Schwachstellen in kritischen Gesundheitsinfrastrukturen auf und unterstreicht die dringende Notwendigkeit robuster Cybersicherheitsmaßnahmen(ITVX)(NHS England)(The Independent).

Die Anatomie des Angriffs

Der Ransomware-Angriff wurde der cyberkriminellen Gruppe Qilin zugeschrieben, die für ihre aufsehenerregenden Angriffe auf verschiedene globale Organisationen bekannt ist. Der Angriff auf Synnovis führte zu einer schwerwiegenden Kapazitätsverringerung, da die Pathologiedienste, die für die Diagnose und Behandlung von Patienten entscheidend sind, lahmgelegt wurden. Die unmittelbare Reaktion bestand darin, einen kritischen Vorfall auszurufen und der Notfallversorgung Priorität einzuräumen, während andere Dienste umgeleitet wurden, um die Unterbrechung zu minimieren.

Gelernte Lektionen und Einblicke

Anfälligkeit von kritischen Infrastrukturen

Dieser Angriff zeigt, wie anfällig kritische Infrastrukturen wie das Gesundheitswesen für Ransomware-Angriffe sein können. Laut dem Veeam Ransomware Trends Report 2024 sind Einrichtungen des Gesundheitswesens häufig Ziel von Ransomware-Angriffen, da bei der Patientenversorgung viel auf dem Spiel steht und sie daher eher bereit sind, Lösegeld zu zahlen, um den Betrieb schnell wiederherzustellen.

Bedeutung regelmäßiger Backups und Unveränderlichkeit

Eine wichtige Erkenntnis aus dem Synnovis-Vorfall ist die Notwendigkeit robuster Backup-Strategien. Der Veeam-Bericht unterstreicht, dass regelmäßige, unveränderliche Backups die Auswirkungen von Ransomware abmildern können, indem sie sicherstellen, dass aktuelle Daten ohne Lösegeldzahlungen zugänglich bleiben. Ein unveränderbarer Speicher, wie er von Impossible Cloud bereitgestellt wird, verhindert, dass Backups durch Ransomware verändert oder gelöscht werden.

Bedarf an fortschrittlichen Sicherheitsmaßnahmen

Der Angriff auf Synnovis zeigt, dass herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen gegen ausgeklügelte Ransomware unzureichend sind. Der Veeam-Bericht zeigt, dass Unternehmen, die fortschrittliche Sicherheitsfunktionen wie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), Identitätszugriffsmanagement (IAM) und Objektsperre implementieren, deutlich weniger von Ransomware-Angriffen betroffen sind.

Schlussfolgerung

Der Ransomware-Angriff auf NHS-Krankenhäuser in London unterstreicht die Bedeutung umfassender Cybersicherheitsmaßnahmen. Um Ihre Ransomware-Schutzstrategie zu verbessern, kann Impossible Cloud helfen:‍

1. Integration von unveränderlichen Offsite-Backups zur Gewährleistung der Datenintegrität.

2. Sofortige Datensicherung mit Objektsperre und Versionierung.

3. Verbesserung der Sicherheit durch mehrschichtige Verschlüsselung und Identitätszugriffsmanagement (IAM).

4. Implementierung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für eine zusätzliche Sicherheitsebene.

5. Nahtlose Integration mit führenden Cloud-Backup-Lösungen für umfassenden Schutz.

Wenn Sie diese Funktionen nutzen, können Sie Ihre Daten sichern und sicherstellen, dass Sie in Zukunft vor Ransomware-Angriffen geschützt sind. 

Blog-Beiträge

Verwandte Artikel

Ein Krankenhaus in Geiselhaft: Lehren aus der Ransomware-Attacke auf den NHS
Wie man die Cybersicherheit durch den richtigen Cloud-Speicher verbessert
Dezentralisierte Cloud-Architektur: Ein Schritt in Richtung Effizienz und Sicherheit